PIMP MY INTEGRATION – was nun?
Präsentation der Ergebnisse der Prozessbegleitung mit anschließender Publikumsdiskussion

Die von EDUCULT durchgeführte Prozessbegleitung zu PIMP MY INTEGRATION - Eine Projektreihe zu postmigrantischen Positionen widmet sich vertiefend der Frage nach kulturpolitischem Handlungsbedarf im Bereich der darstellenden Kunst, sodass postmigrantische Thematiken und Positionen in der Theaterlandschaft Wiens zunehmend Präsenz erlangen.

Zahlreiche Diskussionen im Rahmen der Projektreihe, sowie vertiefende Round Tables und Einzel-Interviews bieten die Grundlage für einen breiten Diskurs zu dieser aktuellen Thematik. Die zentralen Erkenntnisse/Trends/Positionen werden in einer öffentlichen Veranstaltung präsentiert und auf breiter Basis mit Beteiligten und Interessierten diskutiert, bevor sie als konzeptive Vorschläge in Form eines Berichts Eingang in die Wiener Kulturpolitik finden sollen.

Nähere Informationen zur EDUCULT-Prozessbegleitung finden Sie hier.

 

PIMP MY INTEGRATION - was nun?

Präsentation der Ergebnisse aus der Prozessbegleitung mit anschließender Podiumsdiskussion

Datum: 16.04.2012, 21 Uhr

Ort: Werk X (vormals Palais Kabelwerk), Oswaldgasse 35A, 1120 Wien

Präsentation: Michael Wimmer - EDUCULT

DiskutantInnen: Carolin Vikoler - daskunst | Harald Posch - Garage X | Zeynep Buyrac - Schauspielerin | Nurkan Erpulat - Regisseur u. Autor

Eintritt frei!

Video

Mitschnitt der Präsentation vom 16.04.2012, Palais Kabelwerk - Teil 1/2

 

Mitschnitt Teil 2/2

 

Vor der Präsentation lädt Garage X um 19 Uhr zum Gastspiel

Verrücktes Blut

von Nurkan Erpulat & Jens Hillje (ÖEA)

Frei nach dem Film La Journée de la Jupe, Drehbuch und Regie Jean-Paul Lilienfeld

Eine Kooperation von GARAGE X und new space company

Schauplatz Klassenzimmer. Projekttag Friedrich Schiller. Sonia Kelich, hoch motiviert und mit Reclam-Heften unter dem Arm, bemüht sich ihren Schülern Schillers idealistische Vorstellung vom klassischen deutschen Theater zu vermitteln. Doch Bastian, Hakim und Musa randalieren und boykottieren den Unterricht. Da fällt plötzlich in einem Gerangel eine Pistole aus Musas Tasche. Sonia Kelich nimmt kurz entschlossen die Waffe an sich, zwingt die Schüler mit vorgehaltener Pistole, "Räuber" und "Kabale und Liebe" zu spielen und versucht so, die Ideale der Aufklärung zu vermitteln. Mit dieser Geiselnahme beginnt nicht nur ein abgründiger Tanz der Genres vom Thriller über die Komödie zum Melodrama, sondern auch die spielfreudige und provokante Dekonstruktion aller vermeintlich klaren Rollen und Identitäten. Die aberwitzige Situation entlarvt aberwitzige gesellschaftliche Positionen der Migrationsdebatte.

Regie und Raumkonzept | Volker Schmidt / Kostüm | Julia Eisenburger / Musikalische Leitung | Ossy Pardeller / Regieassistenz | Mirjam Erdem / Kostümassistenz | Sarah Damovsky / Produktion| Alexandra Hutter / Es spielen Paul Brusa | Oktay Günes| Karin Yoko Jochum | Nancy Mensah-Offei |Mustafa Kara | Benjamin Muth| Khaled Sharaf El Din| Sandra Selimovic