Salon der Kulturen – O.T.T.O
Eine Ausstellung in Kooperation mit der Universität für angewandte Kunst Wien
Die Veranstaltungsreihe "Salon der Kulturen" von EDUCULT bietet eine Plattform für KünstlerInnen aus unterschiedlichen Kunstsparten zu interkulturellen und kulturpolitischen Themen.

Daniel Fonatti, Gregor Fuchs, Katsiaryna Krauchanka und Dora Kuthy, Studierende der Universität für angewandte Kunst Wien, präsentieren in der Vernissage am 22. November 2016, 18:30 Uhr ihre aktuellen Werke. Kuratiert wird die Ausstellung von Zekerya Saribatur (Universität für angewandte Kunst Wien).

Salon der Kulturen - O.T.T.O

Vernissage: 22. November 2016, 18:30 Uhr

Ausstellung: 23. November 2016 – 20. April 2017, Mo.-Fr. 10:00 bis 17:00 Uhr

Ort: EDUCULT, Q21 (im MuseumsQuartier Wien), Museumsplatz 1/e-1.6, 1070 Wien
(Stiegenaufgang 1.6 im Innenhof des MQ-Haupteingangs, rechts von Café Daily - 3. Stock)
 

KünstlerInnen: Daniel Fonatti, Gregor Fuchs, Katsiaryna Krauchanka und Dora Kuthy

Künstl. Leitung: Mag.art. Zekerya Saribatur / Univ. f. angewandte Kunst Wien

Begrüßung: Dr. Michael Wimmer / EDUCULT

Eintritt frei!

Wir danken der Kulturabteilung der Stadt Wien (MA7), Abteilung Stadtteilkultur und Interkulturalität für die finanzielle Unterstützung dieser Veranstaltung!
 

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Daniel Fonatti

Daniel Fonatti wurde 1994 in Wien geboren und maturierte 2013. Derzeit studiert er an der Universität für angewandte Kunst in der Klasse für Grafik und Druckgrafik. In seinen Arbeiten beschäftigt er sich mit narrativen Elementen und der Wahrnehmung von Repetition hauptsächlich im Medium der Grafik und Malerei.

Ausgewählte Ausstellungen: „Artists as Independent Publishers” (Weserburg Museum für moderne Kunst, Bremen; Bergen Academy of Art and Design, Bergen (Nor); Royal College of Arts, London (GB), 2016), „Imposter" (Joanelligasse 10, Wien 2016), „THE ESSENCE (Alte Post, Wien 2016)

„In den Arbeiten beschäftige ich mich mit der Wirkung von Repetition auf die Wahrnehmung. Das Verwenden wiederkehrender Formen soll die Motive von ihrem illustrativen Zweck lösen und ein narratives Element bilden. Aus dem Zusammenspiel verschiedener Archetypen entsteht eine Syntax, die letztlich ein abstraktes sprachliches Mittel bildet.“

 


Gregor Fuchs

Gregor Fuchs wurde 1996 in Linz, Österreich geboren. Seit 2015 studiert er in der Klasse für Grafik und Druckgrafik an der Universität für Angewandte Kunst in Wien. In seiner künstlerischen Arbeit widmet sich Gregor Fuchs sozialen Beobachtungen, z.B. von menschlichen Interaktionen. In seinen Porträts fängt er Gefühle wie Angst und Entfremdung seiner Zeitgenossen ein.

Ausgewählte Ausstellungen: „Kunst und Käse“ (Galerie Die Schöne, Wien 2016), „Artists as Independent Publishers” (Weserburg Museum für modern Kunst, Bremen 2016; Bergen Academy of Art and Design, Bergen/Norwegen 2016), „Imposter" (Joanelligasse 10, Wien 2016), „THE ESSENCE (Alte Post, Wien 2016), „Spiegelbilder" (Tuchfabrik, Linz 2014)

„In meinen Arbeiten beschäftige ich mich mittels malerischer und grafischer Techniken vielfach mit individuellen und gesellschaftlichen Empfindungswelten. Direkte Ausdrucksformen und unvermittelte Handlungsabläufe spielen wichtige Rollen im Arbeitsprozess. Was heißt es Gesicht zu bewahren? Wo lässt man den Vorhang der Inszenierung fallen und lässt es zu, seinen Verletzlichkeiten zu begegnen?“

 


Katsiaryna Krauchanka

Katsiaryna Krauchanka wurde 1994 in Hoiniki, Weißrussland geboren. Seit 2015 studiert sie in der Klasse für Grafik und Druckgrafik an der Universität für angewandte Kunst in Wien. Die Beobachtung der Natur ist Ausgangspunkt ihrer künstlerischen Arbeit. Ihre Interessen umfassen dabei Entomologie, Botanik sowie Soziologie oder Theologie. Das Sammeln und Kombinieren der gefunden und imaginierten Elemente erlaubt ihr die Gestaltung neuer Bilder und fiktiver Typologien.

Ausgewählte Ausstellungen: „Imposter" (Joanelligasse 10, Wien 2016), „THE ESSENCE" (Alte Post, Wien 2016)

„Das zentrale Objekt in den meisten meiner Kunstwerke ist ein Insekt, stellvertretend für die kleinen Dinge im Alltag, denen wir meist nicht viel Aufmerksamkeit schenken, die uns aber doch immer wieder überraschen können. Abhängig von der jeweiligen Technik und dem Kontext des Kunstwerkes, kann ein und dasselbe Objekt unterschiedliche Gefühle hervorrufen, manchmal auch völlig gegensätzliche Emotionen wie Ekel und Bewunderung, Abneigung und Interesse, Angst und Zärtlichkeit. Das Insekt ist Teil der Komposition, statisch in einem Muster eingeschlossen oder in Bewegung zwischen den Blättern.“

 


Dora Kuthy

Dora Kuthy wurde 1981 in Budapest, Ungarn geboren und ist in der Nähe von Mailand (Italien) aufgewachsen. Seit 2005 lebt und arbeitet sie in Wien. Sie hat ihr Studium Design, Architektur und Environment für Kunstpädagogik und Textil – Freie, angewandte u. experimentelle künstlerische Gestaltung im Jahr 2014 an der Universität für angewandte Kunst abgeschlossen. Seit 2012 studiert sie Kunst und Kommunikative Praxis und ist Gast in der Druckgrafikabteilung der Angewandten. Sie unterrichtet in der Kunstschule Herbststrasse. Skizzenbücher sind essenzieller Bestandteil ihrer künstlerischen Routine.

Ausgewählte Ausstellungen: „three dots“ (Galerie.Z, Hard 2015), „Messze még a tenger” (Lábas Ház, Sepsiszentgyörgy, Rumänien 2014), „Busy Lines” (Galerie.Z, Hard 2014), „Baldachini” (Forum Stadtpark, Graz 2014), „Mitgift” (Galerie Bildetage, Wien/Leipzig 2013), „Etwas mit Geste” (Galerie.Z, Hard 2013),  „Landnam Island” (Galerie Zweitraum, Wien 2012), „Texiles Unbehagen” (Galerie Stephan Stumpf, München 2011), „Ornamental Structures: Figure & Ground” (Charlama Depot Galery, Sarajevo 2011)

„Das Kunstbuch 10 Tage Palermo vereinigt sinnliche Eindrücke eines Aufenthaltes während der Osterwoche in der sizilianischen Stadt. Gesammelte Gegenstände, Texte und Zeichnungen sind geklebt, gescannt, digital vervielfältigt und mittels Alugrafie gedruckt. Das Buch zeigt die Vielschichtigkeit dieser künstlerischen Herangehensweise und gibt ein komplexes Bild des Ortes wieder.“

www.dorakuthy.com