Kulturelle Bildung und Schule
Studie zur bildungspolitischen Relevanz Kultureller Bildung
Im Fokus der Studie steht die Frage nach der Anschlussfähigkeit des Feldes der Kulturellen Bildung in Bezug auf gegenwärtige Herausforderungen im Schulsystem. Ziel des Vorhabens ist es, die Möglichkeiten und Grenzen der Wirksamkeit Kultureller Bildung für die schulische Weiterentwicklung als Ganzes herauszuarbeiten und damit Grundlagen für eine intensivere Anbindung dieses jungen Fachzusammenhanges an die bildungspolitische Debatte zu erarbeiten.

Kurzbeschreibung

Diese Studie widmet sich dem Zusammenwirken der Felder Kulturelle Bildung und Schulentwicklung. Dem erfreulichen Befund, dass es innerhalb der letzten Jahrzehnte gelungen ist, eine vielfältige Landschaft Kultureller Bildung entstehen zu lassen, stehen Schwierigkeiten seiner Präzisierung gegenüber anderen Dimensionen der Schulentwicklung gegenüber. Bemühungen der AkteurInnen, Kultureller Bildung gesellschaftliche Relevanz im schulischen Kontext zu verleihen, geraten dadurch nur zu leicht ins Hintertreffen. Entsprechend schwierig gestalten sich die Versuche, Kulturelle Bildung mit ihren mannigfachen Zielvorgaben  in ein produktives Verhältnis  zu den anderen Fach- und Gestaltungsaufgaben von Schule zu bringen. Das aber wäre die Voraussetzung dafür, Kulturelle Bildung als zunehmend wichtige Dimension von Schulentwicklung insgesamt zu verorten und damit eine überzeugende Grundlage für eine weitere Integration von Kultureller Bildung ins schulische Geschehen zu erarbeiten.

 

Methode

Das Projekt besteht aus zwei aufeinander aufbauenden Teilen. Einer umfassenden Dokumentenanalyse und einer Stakeholderbefragung, die in Form von fokussierten Einzelinterviews und Round-Table-Diskussionen durchgeführt wird. Konzepte wie jene des Neo-Institutionalismus und Educational Governance stellen die theoretische Grundlage der Studie dar.