AEMS – Arts Education Monitoring System
Ziel des Projekts ist es, eine Struktur zu entwickeln, die die Erfassung nationaler Daten zur Größe des Sektors der Vermittlung in Kulturinstitutionen anhand der Beschäftigten zulässt und auf europäischer Ebene einen Vergleich ermöglicht. Nachhaltig soll dies den Sektor in seiner Entwicklung unterstützen und ihn transparent darstellen.

Kurzbeschreibung

Im Zuge der Bereitstellung von qualitativen und quantitativen Daten sowie der Beschreibung der Struktur in den verschiedenen Ländern, wird das AEMS Projekt den politischen Entscheidungsprozess in Europa faktenbasierend unterstützen.

Die Gruppierung besteht aus fünf internationalen kulturpolitischen Forschungszentren aus Spanien, Deutschland, England, Ungarn und Österreich. Teilweise haben die Mitglieder schon zuvor ihre Expertise in EDUCULTs European Arts Education Fact Finding  Mission eingebracht, die den Grundstein einer Strukturierung kultureller Bildung in Europa gelegt hat.
Der Erfolg des Projekts hängt von der Reichweite und Akzeptanz aller Beteiligten in diesem Sektor ab, sowie der Teilhabe einer europäischen Gesellschaft. Um dies zu gewährleisten, begleiten Kommunikationsaufgaben den Forschungsprozess, unterstützt von unseren informellen Partnern ERICarts, IFACCA and Culture Action  Europe. Die nachhaltige Implementierung kann nur durch eine Erweiterung des Netzwerkes um weitere europäische Mitgliedsstaaten und Kulturinstitutionen bewerkstelligt werden.

 

Methode

Das Projekt unterteilt sich inhaltlich in zwei Phasen. Phase eins stellt ein generelles Mapping kultureller Bildung in den Ländern dar. Die Struktur der Länderberichte umfasst die Methode der Politikfelduntersuchung sowie die Dimensionen "polity, policy and politics".

Des Weiteren wird auf die kulturellen Institutionen eingegangen, die sich als Anbieter kultureller Bildung zeigen, sowie auf das zivilgesellschaftliche Engagement von Stiftungen und anderen AkteurInnen die in diesem Feld intervenieren. Den unterschiedlichen Ansätzen der PartnerInnen wird durch wissenschaftliche Triangulation zwischen Politikwissenschaft, Sozialforschung und Kulturökonomie Rechnung getragen, wobei neben der Suche nach Evidenzen in dem Sektor auf Lücken transparenter Informationen hingewiesen wird und nach Methoden gesucht, um eben jene in Zukunft schließen zu können.

Phase zwei widmet sich einer vertiefenden Analyse der Beschäftigten und deren ökonomischer Situation im Bereich kultureller Bildung. Als zentrales Ergebnis der European Arts Education Fact Finding Mission konnte die Bedeutung der Human Resources in diesem Sektor unterstrichen werden, auf deren Basis valide Datenerhebungen möglich gemacht werden. Entwickelt wurden Fragebögen für KulturvermittlerInnen und Kultureinrichtungen die aus der Feld-test Phase in Deutsch zur Verfügung stehen. Die überarbeiteten Fragbögen sind in Englisch verfügbar und stehen weiteren Implementierungen mit den AEMS Partnern zur Verfügung.

 

Link zum AEMS-Fragebogen für KulturvermittlerInnen (Englisch)

Link zum AEMS-Fragebogen für Kulturinstitutionen (Englisch)

 

Deutsche Versionen:

Link zum Test-Fragebogen der KulturvermittlerInnen in Österreich

Link zum Test-Fragebogen der Kulturinstitutionen in Österreich

Link zum Test-Fragebogen der KulturvermittlerInnen in Deutschland

Link zum Test-Fragebogen der Kulturinstitutionen in Deutschland

 

 

Foto