Kulturelle Integration
Erarbeitung von „Empfehlungen an die BKM im Hinblick auf Maßnahmen zur kulturellen Integration von geflüchteten Menschen“
Angesichts der enormen Herausforderungen, die Deutschland zur Zeit durch den Zuzug von Flüchtlingen erlebt, hat die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) an EDUCULT den Auftrag vergeben, systematische und plausibel begründete Handlungsempfehlungen auf Bundesebene und in Beziehung zu Aktivitäten in den Ländern, Kommunen und von zivilgesellschaftlichen Organisationen und Initiativen zu erarbeiten. Diese sollen nach ihrer kurz-, mittel- und langfristigen Umsetzbarkeit gegliedert werden.

Kurzbeschreibung

Um mit den bereits bestehenden, darüber hinaus den angedachten bzw. noch zu entwickelnden Maßnahmen eine größtmögliche integrative Wirkung zu erzielen, sollen systematische Handlungsempfehlungen erarbeitet werden, wie die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) unter Berücksichtigung ihrer verfassungsrechtlichen Kompetenzen effizient zur kulturellen Integration von nach Deutschland geflüchteten Menschen beizutragen vermag.

Die erwarteten Handlungsempfehlungen sollen sich auf drei unterschiedliche Schwerpunkte beziehen:

  • Maßnahmen, die sich explizit an Flüchtlinge richten oder bereits bestehende Programme für bestimmte schutzbedürftige Gruppen dahingehend verändern, dass diese ausdrücklich berücksichtigt werden;
  • Vorhaben, die ehrenamtliche und hauptamtliche Unterstützung fördern und weiter entwickeln, um Flüchtlinge und andere ZuwanderInnen beim Ankommen und bei der Integration unterstützen
  • Aktivitäten, die sich an die Aufnahmegesellschaft richten und weltoffene Einstellungen fördern

Die Durchführung des Vorhabens sieht neben dem Literatur- und Dokumentenstudium Interviews mit ausgewählten ExpertInnen aus mit dem Thema befassten Projekten, Initiativen und Dachverbänden vor. Hinzu kommt eine Sammlung von Good Practice-Beispielen und die Aufbereitung einschlägiger Erfahrungen aus anderen ausgewählten Ländern, um diese in adäquater Weise in die Erarbeitung des geforderten Empfehlungskataloges einbeziehen zu können. Die Ergebnispräsentation erfolgt in Form eines schriftlichen Berichtes.