Kulturelle und kulturpolitische Trends in Europa
Eine Studie im Auftrag des bm:ukk
EDUCULT wurde im Herbst 2012 von der Abteilung EU-Kulturpolitik des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur mit einer Studie zu „Kulturellen und kulturpolitischen Trends in Europa“ beauftragt.

Kurzbeschreibung

Die Studie wird den Charakter eines „Scouting“ für Trends haben, d.h. neue Themen, Innovationen und modellhafte Entwicklungen in ihren jeweiligen Kontexten aufzeichnen und für die Diskussion in Bezug auf die österreichischen kulturpolitischen Schwerpunktsetzungen aufbereiten. Dazu gehört etwa das Auftreten neuer Akteure wie Stiftungen, NGOs, Netzwerke, die Aufmerksamkeit gegenüber der Rezipientenseite im Rahmen von audience development oder community involvement, die Rolle der urbanen Zentren, (good) Governance-Modelle, evidenzbasierte Kulturpolitik.

 

Ziele der Studie

Ziele der Studie sind es,

  • aktuelle kulturelle und kulturpolitische Trends zu identifizieren,
  • die Trendsetter zu identifizieren,
  • dabei besonderes Augenmerk auf das Verhältnis zwischen „traditionellen” kulturpolitischen Akteuren (öffentliche Hand, Parteien, Verbände) und „neuen Akteuren” (Stiftungen, NGOs, Netzwerke) zu legen
  • die Trends im jeweiligen Kontext zu analysieren
  • daraus modellhafte Entwicklungen darzustellen sowie
  • möglichst konkrete best practices (insbesondere zu Governance-Modellen und Schnittstellen zur Wissenschaft) darzustellen und aus dem Material
  • Empfehlungen in Bezug auf die zukünftige Ausrichtung der österreichischen Kulturpolitik zu erarbeiten.

 

Methode

Anhand der Literatur- und Dokumentenanalyse und unserer kulturpolitischen Expertise treffen wir eine subjektive Auswahl zu Trends, die besonders relevant bzw. modellhaft erscheinen. Daraufhin werden wir 25 Interviews mit nationalen und internationalen KulturpolitikerInnen, ExpertInnen/NetzwerkerInnen, VertreterInnen von NGOs/Stiftungen führen. Zum Projektende werden alle Ergebnisse aus dem Forschungsprozess einer Sekundäranalyse unterzogen und gemeinsam mit Empfehlungen in Bezug auf Perspektiven für die österreichische Kulturpolitik in einem Endbericht zusammengeführt.