Kunst und Spiele
Evaluation eines Projekts zur Entwicklung und Stärkung von Vermittlungsformaten für kleine Kinder an Kultureinrichtungen

Kurzbeschreibung

Im Projekt „Kunst und Spiele“ arbeiten Kultureinrichtungen in Kooperation mit Bildungspartnern daran, die Kulturvermittlung für kleine Kinder an ihren Häusern zu stärken und zu einem wichtigen Bestandteil ihres Profils zu machen. Die Robert Bosch Stiftung bietet im Rahmen des Projekts Mittel, Raum und Zeit für die Entwicklung und Erprobung phantasievoller Vermittlungsformate und Konzepte für die jüngsten BesucherInnen. Wichtiger Teil des Projekts sind Programmelemente, die die Qualität sichern und den Austausch zwischen den Beteiligten fördern sollen. So werden regelmäßige bundesweite Netzwerktreffen sowie Regionaltreffen veranstaltet. Die ProjektpartnerInnen werden durch regionale ProzessbegleiterInnen unterstützt und können Weiterbildungen in Anspruch nehmen.

In der ersten Förderperiode von „Kunst und Spiele“ von 2013 bis 2015 wurden insgesamt zehn Kunst- und Kultureinrichtungen gefördert. In der zweiten Förderperiode von 2015 bis 2017 haben diese die Möglichkeit, eine Transferförderung in Anspruch zu nehmen. Sechs neue Einrichtungen werden in die Förderung aufgenommen.

Ziel der Evaluation ist es, das Projekt zum Ende der ersten Förderperiode und dann prozessbegleitend während der zweiten Förderperiode hinsichtlich Zielerreichung und Wirkung auf Ebene der Einrichtungen und der beteiligten KulturvermittlerInnen und PädagogInnen zu untersuchen. Die Evaluation soll herausfinden, ob die Programmstruktur die Zielerreichung ermöglicht, Empfehlungen zur laufenden Optimierung von „Kunst und Spiele“ formulieren und eine abschließende Bewertung vornehmen.

 

Methode

Im Laufe der über zweijährigen Evaluation kommt ein Mix aus qualitativen und quantitativen Methoden zum Einsatz, darunter Dokumentenanalysen, Round Tables mit  KulturvermittlerInnen und PädagogInnen, Interviews, Fragebogenerhebungen, Teilnehmende Beobachtungen etc.