PISA Zusatzerhebung
Wahrnehmung und Nutzung kultureller Angebote durch Schüler/innen
Die PISA-Zusatzerhebung geht der Frage nach, inwiefern SchülerInnen Angebote des Kulturbetriebs nutzen, sei es in der Freizeit oder im Rahmen des Unterrichts, welchen sonstigen kulturellen Aktivitäten sie nachgehen, welchen Kulturbegriff sie haben und welche Hindernisse für kulturelle Aktivitäten und die Nutzung kultureller Angebote sie wahrnehmen.

Kurzbeschreibung

PISA steht für viele Akteure im Bildungsbereich für die Gefahr, das schulische Angebot auf diejenigen Fächer zu reduzieren„Wahrnehmung und Nutzung kultureller Angebote durch SchülerInnen“, die international abgeprüft werden können. Es gibt aber auch Versuche, den PISA-Prozess um Aspekte der kulturellen Bildung zu erweitern.

So wurde EDUCULT vom BIFIE Salzburg mit einem Zusatzprojekt zur kulturellen Teilhabe von SchülerInnen an der PISA-Erhebung 2009 beauftragt.

Die Fragen der Erhebung beschäftigen sich:

  • mit dem Kulturbegriff der Jugendlichen,
  • mit ihren kulturellen Aktivitäten in Schule und Freizeit,
  • mit der Annahme kultureller Angebote
  • sowie mit Hindernissen kultureller Teilhabe.

 

Methode

Im Rahmen von PISA werden etwa 5.000 SchülerInnen, die zum Erhebungszeitpunkt 15/16 Jahre alt sind (für die Erhebung im Jahr 2009 ist das der Geburtsjahrgang 1993), aus ca. 150 Schulen verschiedener Schularten getestet. Die nationale Zusatzerhebung „Wahrnehmung und Nutzung kultureller Angebote durch SchülerInnen“ wurde von 1562 SchülerInnen ausgefüllt.