Transkulturalität im Universitätsbetrieb
Ein Forschungsprojekt mit der Anton Bruckner Privatuniversität
Österreich konnte sich international als Kultur- bzw. Musikland positionieren. Dies zeigt sich auch in der Attraktivität seiner Kunst- und Musikeinrichtungen, die einen wesentlichen Tourismusfaktor darstellen. Darüber hinaus konnten sich auch die universitären und außeruniversitären Kunst- und Musikausbildungseinrichtungen als nachgefragte tertiäre Bildungseinrichtungen für Studierende mit aus-ländischem Bildungshintergrund etablieren.

Das trifft auch auf die Anton Bruckner Privatuniversität zu. Die letzte Studierenden-Sozialerhebung aus dem Jahr 2015 weist darauf hin, dass ausländische Studierende bzw. solche mit Migrationshintergrund einen wesentlichen Faktor des Betriebes darstellen.

Mit dem Anspruch einer „kulturensensiblen Einrichtung“ soll mit dem geplanten Forschungsprojekt ein besonderes Augenmerk auf die Bedeutung von Diversität im Universitätsbetrieb gelegt werden. Ziel ist die Erarbeitung von aussagekräftigen Grundlagen zur künftigen strategischen Ausrichtung, die es der Anton Bruckner Privatuniversität, insbesondere der Abteilungen und Gremien, die in intensivem Kontakt mit allen Studierenden sind, erlaubt, sich neben der Beibehaltung und Weiterentwicklung genuin künstlerischer Qualitätsansprüche verstärkt an den vielfältigen kulturellen Hintergründen der Studierenden zu orientieren.

Erhebung                                                                                                                                                                                                  

In enger Zusammenarbeit mit einem Forschungsteam der Universität werden bis Ende des Jahres 2017 unterschiedliche Erhebungsschritte durchgeführt, u. a. eine Befragung aller und Fokusgruppengespräche mit einzelnen Studierenden sowie Interviews mit Lehrenden und Verantwortlichen der Universitätsleitung. Darüber hinaus findet eine Dokumentenanalyse und ggf. ein Round Table statt.