Unternehmen Kultur
Auf dem Weg zu neuen Partnerschaften zwischen Industrieunternehmen, Bildung und Kultur
In einem dialogorientierten Prozess gehen wir der Frage nach, welche Voraussetzungen und Potentiale Allianzen zwischen Industrie-/Wirtschaftsunternehmen, Bildungssektor und dem Kunst- und Kulturbereich haben.

Kurzbeschreibung

Internationale Institutionen wie die Europäische Union und die UNESCO, zahlreiche Regierungen und vermehrt auch Akteure aus Industrie, Wirtschaft und Gesellschaft sind auf der Suche nach neuen Konzepten und Ideen, um die Menschen für die Zukunft zu rüsten. Dies geschieht vor der Annahme, dass kreative Potentiale in vielen bestehenden Institutionen des Bildungs- und Wirtschaftssektors bislang zu wenig gefördert und produktiv gemacht werden.

Die Akteure haben erkannt, dass neue Strukturen und Allianzen geschaffen werden müssen, um die jeweiligen Ressourcen und Kompetenzen gemeinsam zu nutzen und für die kommenden Generationen Entwicklungsräume in und durch Kunst und Kultur zu eröffnen.

Die Studie möchte aufzeigen, wie es gelingen kann, den Aspekt von Kunst und Kultur in das strategische Handeln von Wirtschafts- und Industrieunternehmen zu integrieren. Untersucht werden Voraussetzungen und Potentiale von Allianzen zwischen Wirtschaft, Bildungsinstitutionen und dem Kunst- und Kulturbereich für die Förderung des Lernens mit und durch Kunst und Kultur.

Methode

Der Forschungsprozess ist partizipativ, dialogorientiert und aktivierend angelegt. Neben einem Literatur- und Dokumentenstudium werden Interviews mit ExpertInnen aus Industrie/Wirtschaft, Politik, Kunst und Kultur, Bildung etc. geführt. Darüber hinaus werden internationale Fallstudien durchgeführt, um einen fundierten Einblick in die Erfahrungen aus der Organisation und Umsetzung von Programmen zu gewinnen. Zwei Round Tables, in der unterschiedliche Akteure mit ihren jeweiligen Perspektiven und Erwartungen miteinander ins Gespräch kommen können, runden den Prozess ab.