Schule INKLUSIVE Kulturelle Bildung


Kurzbeschreibung
Die Schulverwaltungen in den beteiligten Ländern – Stadtschulrat Wien, Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft Berlin und als assoziierter Partner die Erziehungsdirektion des Kantons Bern – entwickelten strategische Vorgaben und unterstützten die Schulen in diesem Prozess. Dies gilt in vollem Umfang bei der Implementierung der Kulturellen Bildung in Schulen als fach- und akteursübergreifende Querschnittsaufgabe.
Kulturelle Bildung leistet einen bedeutenden Beitrag zur Schulentwicklung, das hat die Zusammenarbeit von Lehrerinnen und Lehrern im Rahmen des Projekts Schule INKLUSIVE Kulturelle Bildung gezeigt. In einer Handreichung, FLICKWERK KULTUR, wird der Erfahrungsschatz jener zusammengetragen und anhand von österreichischen Fallbeispielen dargestellt. FLICKWERK KULTUR ist eine Einladung an alle Schulstandorte und Interessierte, sich intensiver auf das Thema Kulturelle Bildung einzulassen und die Frage „Wozu Kulturelle Bildung?“ für sich zu beantworten.
Ein Ergebnis des Projektes „Schule INKLUSIVE Kulturelle Bildung“ ist ein Praxisleitfaden für die Implementierung der Kulturellen Bildung in Schulen. Hiermit soll die besondere Herausforderung bei der Erarbeitung eines Qualitätsprogramms zur Schulentwicklung mit und durch Methoden der Kulturellen Bildung aufgegriffen und unterstützt werden.
Ein zweites wesentliches Ergebnis ist ein modulares Fortbildungskonzept zur Implementierung Kultureller Bildung in Schulen.
Methode
Die strategische Regio-Partnerschaft sieht vier Projekttreffen vor, davon zwei in Wien und je eines in Berlin und Bern. Bei den Treffen arbeitet eine Arbeitsgruppe aus VertreterInnen der Schulverwaltung und EDUCULT zu strukturellen und theoretischen Fragen der Implementierung von Kultureller Bildung. Die andere Gruppe hospitiert bei Praxisbeispielen an Schulen und Kultureinrichtungen und beobachtet die Implementierung von Kultureller Bildung in der Unterrichtspraxis, den Einsatz von Feedbacksystemen zur Förderung von Kompetenzen und die Kooperation mit außerschulischen Partnern.
Projektdokumentation
Laufzeit: September 2015 bis August 2017
Partner*innen Berlin:
Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft
Grundschule am Kollwitzplatz
Grundschule im Blumenviertel
Kunsthochschule Berlin-Weißensee
LesArt – Berliner Zentrum für Kinder- und Jugendliteratur
EuropaBeratung Berlin
Partner*innen Wien:
Stadtschulrat für Wien
Reformpädagogische Volksschule Karl-Löwe-Gasse
Zentrum für Inklusiv- und Sonderpädagogik
Integrative Lernwerkstatt Brigittenau
Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien
EDUCULT
Partner*innen Bern:
Erziehungsdirektion Bern AKVB (Amt für Kindergarten Volksschule und Beratung)
Volksschule Hasle b.B.
Volksschule Burgdorf
Museum IG Schloss Burgdorf
Programm Bildung und Kultur der Erziehungsdirektion des Kantons Bern
Fördergeber: Europäische Kommission - Strategische Regio-Partnerschaft im Rahmen von Erasmus+
Koordinierende Einrichtung: Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft Berlin, Regionale Außenstelle Pankow
Kontakt: office(at)educult.at
Rechtlicher Hinweis: Das Projekt wird mit Mitteln der Europäischen Kommission unterstützt. Jegliche Veröffentlichung reflektiert lediglich die Meinung der AutorInnen. Die Kommission übernimmt keine Haftung und kann nicht für die Inhalte belangt werden.
Einladung Symposium März 2017Modulares Qualifizierungskonzept - Schule INKLUSIVEPraxisleitfaden - Schule INKLUSIVEFLICKWERK KULTUR Ehm/Nagel/Wimmer, 2017


EDUCULT im Gespräch mit Adel Dauood
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