Spartenübergreifende Kunstvermittlung in St. Pölten


Die Begleitforschung zur Zusammenarbeit des KinderKunstLabor für zeitgenössische Kunst St. Pölten, des Kunstlabor BrucknerUni der Anton Bruckner Privatuniversität (ABU) und der Musikschule St. Pölten untersucht Erfahrungen der spartenübergreifenden Kunstvermittlung mit Kindern. Ein explorativer, qualitativer Zugang erlaubt es, unterschiedlichen Dimensionen kindlicher Erfahrung Raum zu geben und sich diesen wissenschaftlich anzunähern. Erfasst werden Erfahrungen, die Kinder in einzelnen Workshopsettings machen, wobei insbesondere Verschränkungen von Musik mit Objekten zeitgenössischer Kunst und bildnerischem Gestalten im Vordergrund stehen. Dazu wird folgende übergeordnete Fragestellung in den Blick genommen: Inwiefern reichern Verschränkungen von Kunstsparten künstlerische Prozesse an? Welche Erfahrungen zeigen sich?
EDUCULT hat dazu den qualitativen Forschungsansatz der phänomenologischen Vignettenforschung gewählt, um einzelne Erfahrungen von Kindern in den Blick zu nehmen und zu beschreiben. Die Vignetten bilden exemplarische Momente der Workshops ab, die Rückschlüsse auf übergreifende Erfahrungen sowie Hinweise zur Verschränkung der Kunstsparten zulassen. Insbesondere folgende Aspekte wurden herausgearbeitet: Prozesshaftigkeit, das Material als Impulsgeber, spartenübergreifende Verschränkungen sowie die Beziehungsebene im dialogischen Geschehen. Darüber hinaus wurden diese im Austausch mit Akteur*innen des KinderKunstLabor für zeitgenössische Kunst, des Kunstlabor BrucknerUni sowie der Musikschule und Stadt St. Pölten reflektiert und damit Anregungen zu Lern- und Weiterentwicklungsprozessen geschaffen.
Die Ergebnisse fließen in die Institutionalisierung der kombinierten Musik- und Kunstschulpädagogik in St. Pölten, sowie der Weiterentwicklung von Vermittlungsformaten im KinderKunstLabor für zeitgenössische Kunst und Kunstlabor BrucknerUni ein.
Laufzeit: Dezember 2025 - April 2026
Kontakt: veronika.ehm(at)educult.at
Auftraggeber: Landeshauptstadt St. Pölten, Abteilung G4 Kultur und Bildung





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