Schlagwortarchiv für: Evaluation

Evaluation des Theaterprojekts „13 Kisten“ (BRASILIEN.13 caixas)

Kurzbeschreibung

Unter der Regie von Karin Beier, der inszenierenden Intendantin des Deutschen Schauspielhauses Hamburg, wurde das Ergebnis des Theaterprojekts „13 Kisten“ anlässlich der Initiative „Deutschland + Brasilien 2013-2014“ im Juli 2013 im Kulturzentrum Sesc Pompéia in São Paulo als eine Art Probelauf für die Premiere in Hamburg 2014 aufgeführt.

Das dokumentarische Theaterprojekt setzt sich mit den Themen Migration, Integration und Segregation auseinander. Es basiert auf Recherchen von Karin Beier und den am Projekt beteiligten brasilianischen und deutschen SchauspielerInnen im Süden Brasiliens, wo im Bundesstaat Santa Catarina bereits in der sechsten Generation die Nachfahren deutscher Auswanderer leben.

Methode

Die Evaluation findet als Pilotevaluation im Rahmen der „Kultur wirkt“ Initiative des Goethe-Instituts statt. Basierend auf der konzeptuellen Grundlage der Akteur-Netzwerk Theorie ist das Augenmerk insbesondere auf den Projektablauf und die Prozesskette gerichtet. Mit Hilfe von narrativen Interviews, Dokumenten- und Medienanalyse und teilnehmender Beobachtung sollen die Netzwerkbildungen und -veränderungen während des Projektverlaufs nachvollzogen werden, um den Ablauf und die Wirkung des Projekts erfassen zu können.

 

 

 

Evaluation einer Kulturmanagement-Fortbildung

Kurzbeschreibung:

Das Fortbildungsprogramm dauert insgesamt zwei Monate. Nach einer Seminarphase in Berlin folgen individuelle Hospitationen bei Kultureinrichtungen in Deutschland.

Ziel der Kulturmanagement-Fortbildung ist die Professionalisierung arabischer Kulturschaffender, der Aufbau eines tragfähigen innerarabischen Netzwerks zwischen Kultureinrichtungen sowie die Förderung der Zusammenarbeit zwischen arabischen und deutschen Kulturinstitutionen .Dazu sollen die Erfahrungen aus den Jahrgängen 2012 und 2013 systematisch evaluiert werden, um auf diese Weise eine Einschätzung zu generieren, ob und in welcher Form die Programmziele erfüllt wurde. Die Evaluation wird außerdem Handlungsempfehlungen zur Optimierung dieses und ähnlicher Qualifizierungsprogramme des Goethe-Instituts generieren.

Methode:

Die Evaluierung hat einen quantitativen und einen qualitativen Anteil. Die TeilnehmerInnen werden zum einen über einen Online-Fragebogen befragt. Zum anderen führt EDUCULT je einen Workshop mit den TeilnehmerInnen aus 2012 und 2013 durch. Dazu kommen Interviews mit weiteren Programmbeteiligten (Kultureinrichtungen aus Deutschland und der Region, TrainerInnen, Seminarleitung). Alle erhobenen Daten werden einer abschließenden und zusammenführenden Analyse unterzogen sowie grafisch und inhaltlich aufbereitet.

Evaluierung von „X Wohnungen“

Kurzbeschreibung

Bei „X Wohnungen“ handelt es sich um eine ortsspezifische Performance, die in mehreren Privatwohnungen einer Stadt bzw. eines Stadtteils mehrere ca. zehnminütige Performances, Konzerte und Theaterstücke für zwei Zuschauer zur Aufführung bringt. An einem Abend werden mehrere kleine Zuschauergruppen durch sieben Wohnungen geführt und bekommen so Einblick in ihnen sonst unbekannte Stadtteile und das Leben ihrer Bewohner. Die spartenübergreifenden Aufführungen in den Wohnungen behandeln dabei Geschichten und Themen des Ortes oder seiner BewohnerInnen.

Für Ende September plant das Goethe-Institut Bratislava einen Durchgang von „X Wohnungen“ in der aktuellen europäischen Kulturhauptstadt Košice. Mit der Evaluierung wurde EDUCULT beauftragt.

 

Methode

Um mehr über die BesucherInnen dieser Veranstaltung zu erfahren, wurde EDUCULT mit einer quantitativen Erhebung vor Ort beauftragt. Dazu kommt eine Reihe von qualitativen Interviews mit kulturellen EntscheidungsträgerInnen, die anhand einer abschließenden und zusammenfassenden Analyse samt darauf beruhenden Empfehlungen mithelfen sollen, das Goethe-Institut Bratislava mit seinem Kulturangebot optimal zu positionieren.

Medienresonanzanalyse zum Deutschlandjahr in Russland

Kurzbeschreibung

Das Goethe-Institut möchte mit den Deutschlandjahren wichtige kulturpolitische Impulse setzen. Das Ziel dieses Formats ist es, bei den Adressaten des Goethe-Instituts Zugang zu Informationen und das Wissen über Deutschland zu erweitern und zu vertiefen. Anhand einer Medienresonanzanalyse soll die Berichterstattung zum Deutschlandjahr in Russland systematisch evaluiert werden, um auf dieser Weise eine Einschätzung zu generieren, ob und in welcher Form dieses Ziel erfüllt wurde.

Methode

Die Medienresonanzanalyse hat einen quantitativen und einen qualitativen Anteil. Zunächst erfolgt die quantitative Analyse einer Datenbank, in der sämtliche Print- und Online-Berichte, aber auch TV- und Radiobeiträge erfasst sind. Im Anschluss wird eine Stichprobe von 60 Artikeln mittels Inhaltsanalyse ausgewertet. Alle erhobenen Daten werden einer abschließenden und zusammenführenden Analyse unterzogen sowie grafisch und inhaltlich aufbereitet.

Evaluation des Arts and Culture Program der Open Society Foundations

Kurzbeschreibung

Seit dem Fall der Berliner Mauer engagieren sich die von George Soros gegründeten Open Society Foundations (OSF) für die Entwicklung von Demokratie und Zivilgesellschaft in ehemals kommunistisch geprägten Ländern. Heute weist ihr Fokus weit über diese Region hinaus, da gesellschaftliche Umbrüche in allen Teilen der Welt die Förderung demokratischer Prozesse verlangen. Das Arts and Culture Program (ACP) der OSF bezieht seine Wirkungskraft aus dem intrinsischen Potential der Künste, um antidemokratischen Entwicklungen entgegenzutreten und offene und tolerante Demokratien zu unterstützen.

Die Hauptziele der Evaluierung durch EDUCULT sind:

  • die Reichweite des ACP, die Art der Interventionen sowie deren Ergebnisse (auf Ebene von Outcome/Impact) in den vergangenen fünf Jahren zu bewerten
  • auf Basis der Evaluierung und des relevanten Kontexts Empfehlungen für die nächsten fünf Jahre in Bezug auf Ausrichtung, Strategie und Management des ACP zu erstellen.

 

Methode

Die Evaluierung verwendet einen Methodenmix:

  • Dokumentenanalyse
  • Interviews mit Mitgliedern des Sub-Boards, Förderbezieher/innen, sonstigen Stakeholdern und Vertreter/innen der Zivilgesellschaft in ausgewählten Ländern des ACP
  • Reisen in zumindest zwei Fokusgebiete (für Beobachtungen und Gespräche vor Ort)
  • Fragebogenerhebung bei den erwähnten Zielgruppen (außer Sub-Board) in fünf ausgewählten Ländern.

 

Die Ergebnisse werden mit unserem Auftraggeber diskutiert und in einem Bericht aufbereitet.

Medienresonanzanalyse zum Deutschlandjahr in Vietnam

Kurzbeschreibung

Das Goethe-Institut möchte mit den Deutschlandjahren wichtige kulturpolitische Impulse setzen. Das Ziel dieses Formats ist es, bei den Adressaten des Goethe-Instituts Zugang zu Informationen und das Wissen über Deutschland zu erweitern und zu vertiefen. Anhand einer Medienresonanzanalyse soll die Berichterstattung zum Deutschlandjahr in Vietnam systematisch evaluiert werden, um auf dieser Weise eine Einschätzung zu generieren, ob und in welcher Form dieses Ziel erfüllt wurde.

Methode

Die Medienresonanzanalyse hat einen quantitativen und einen qualitativen Anteil. Zunächst erfolgt die quantitative Analyse einer Datenbank, in der sämtliche Print- und Online-Bericht erfasst sind. Im Anschluss wird eine Stichprobe von 50 Artikeln mittels Inhaltsanalyse ausgewertet. Alle erhobenen Daten werden einer abschließenden und zusammenführenden Analyse unterzogen sowie grafisch und inhaltlich aufbereitet.

Evaluierung der Vor-Ort-Beratungsteams

Kurzbeschreibung

Koordiniert von der Bundesakademie für Kulturelle Bildung Wolfenbüttel, werden in der Pilotphase insgesamt elf Kultureinrichtungen auf deren eigenen Wunsch von Beraterteams bei der Optimierung ihrer Vermittlungsarbeit unterstützt. Dieser Beratungsprozess wird von EDUCULT begleitend evaluiert. Dabei gilt es, u.a. folgende Fragen zu beantworten:

  • Ist das Vor-Ort-Beratungsteam ein sinnvolles Instrument zur Optimierung der Vermittlungsarbeit?
  • Worin bestehen seine konzeptionellen Vorzüge?
  • Welche Erfahrungen werden bei der praktischen Umsetzung gemacht?
  • Wurden alle Ziele erreicht oder besteht Bedarf zur konzeptionellen oder zur fachlich-organisatorischen Nachjustierung bei der Umsetzung?

 

Methode

Als Evaluator sehen wir uns in der Rolle eines „critical friends” – nicht eines Kontrolleurs.  Unser Angebot zielt darauf ab, die oben stehenden Fragen unter aktiver Einbindung aller Beteiligten zu beantworten. Um dies zu gewährleisten werden verschiedene Methoden wie Dokumentenanalysen, Interviews sowie Round-Table-Gespräche eingesetzt.

(Inter)Cultural Capitals across Europe

Kurzbeschreibung

EDUCULT ist Partner der Grundtvig Lernpartnerschaft “(Inter)Cultural Capitals across Europe – Intercultural approaches in adult education in the context of European Capitals of Culture” und mit der internen Evaluation derselben beauftragt. Ziel der ICE (Intercultural Capitals across Europe) Partnerschaft ist es, Ergebnisse zum Austausch datenbasierter Informationen, Erfahrungen, Strategien und Methoden (best practice) in der interkulturellen Erwachsenenbildung im Kontext der ECoCs (European Capitals of Culture) zu finden. Es soll eine Antwort auf die Frage gefunden werden: Wie kann das Netzwerk der ECoCs benützt werden, um die Integration von MigrantInnen im Kulturbereich durch spezielle Bildungsangebote zu verbessern?

Weitere wichtige Fragen sind: Welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede, Vor- und Nachteile der interkulturellen Ansätze der ECoCs gibt es? Wer sind die Zielgruppen und wie können Sie von der Partnerschaft profitieren? Wie kann der Kontaktpool der ECoCs vergrößert werden? Welche Bedeutung hat die Förderung von interkultureller Kunst und Kultur und den dazugehörenden Ausbildungsmöglichkeiten für die Personen, die in diesem Bereich tätig sind, im Vergleich zu anderen Ländern?

 

Rückblick auf das 3. Grundtvig Treffen von 15. bis 17. Juni 2010 in Wien und Linz

Das 3. Treffen der Partnerschaft von 15. bis 17. Juni 2010 wurde in Wien und Linz mit der Organisation von EDUCULT verwirklicht. 12 VertreterInnen von  Arbeit und Leben (Düsseldorf), Kosmopolis (Rotterdam) und Krakowskie Centrum (Krakau) haben die Vorträge von Gerda Forstner (Interkulturalität in Linz), Julia Stoff (Linz 2009), Erwin Dorn (Projekt: I like to Move it Move it)  Eva Gütlinger und Bogdana Bolegescu (Projekt: Kulturlotsinnen) im Wissensturm mit großem Interesse verfolgt.

Der Besuch von Ars Electronica Zentrum gehörte auch zu den Highlights in Linz. In Wien begeisterte  Ula Schneider die Partner mit den Informationen über die Projekte von SOHO in Ottakring. Im Rahmen des  dichten Programmes fand unter der Moderation von EDUCULT auch ein Workshop statt, in dem die bisherigen Evaluierungsergebnisse und die weitere Entwicklung der Partnerschaft besprochen und damit die weitere Vorgehensweise beschlossen wurde. Das 4. Treffen wird zwischen 1.-3. Dezember 2010 in Krakau stattfinden.

 

Eine Auswahl an Ruhr 2010 Projekten

Twins 2010 – www.twins2010.com

Melez – www.ruhr2010.de/melez

Polyphony – Voices of cultural diversity

Bridge-Project “Longing for Level II”, Hagen – www.sehnsuchtnachebene2.de

Cultura21, Cologne – www.cultura21.net

Kosmopolen, Bochum – www.kosmopolen.de

Exile Kulturkoordination, Essen – www.exile-ev.de

Seven European Gardens – www.sevengardens.eu

Sinus-Survey “The milieus of people with migration background in Germany”

Macht|schule|theater

Kurzbeschreibung

Kunst als wichtiger Ansatz dafür, das Thema Gewalt zu thematisieren und Gewaltbereitschaft zu verhindern, steht am Anfang der Projektbeschreibung von Macht|schule|theater, das 2008 als bundesweite Kooperation von bm:ukk, KulturKontakt Austria und DSCHUNGEL Wien gestartet wurde. Vorbild für das Programm Macht|schule|theater war das Stück „komA“, eine Ko-Produktion der new space company und des DSCHUNGEL WIEN in Zusammenarbeit mit dem BG und BRG Rahlgasse in Wien.

Im Schuljahr 2008/09 erarbeiteten insgesamt 9 Theaterbühnen mit SchülerInnen und LehrerInnen Stücke. Mit dem Schuljahr 2009/10 wird das Programm nun auf 13 Theaterbühnen ausgeweitet, die teilweise mit mehr als einer Schule kooperieren. In dieser wichtigen Übergangsphase zwischen 1. und 2. Runde soll mithilfe einer Zwischenevaluation Reflexion angeregt werden, die für die Weiterarbeit wichtige Impulse setzen kann. Weitere Informationen finden Sie auf dem Portal www.machtschuletheater.at, das der Dokumentation, Begleitung und Vernetzung der Projekte dient.

Methode

Die Zwischenevaluation setzt den Fokus auf das Thema Kooperation zwischen Theater und Schule. Strukturelle Fragen, Fragen nach Kommunikation und nach dem Nutzen für die Beteiligten, die Reflexion fördernder und hinderlicher Rahmenbedingungen etc. stehen dabei im Mittelpunkt. Eine Analyse zentraler Dokumente sowie (telefonische) Interviews mit VertreterInnen der Theater und der Schulen sollen zu diesen Fragen Antworten liefern.

Kultur.Forscher!

Kurzbeschreibung

24 Schulen in 8 deutschen Städten stellen sich gemeinsam mit Kultureinrichtungen der Herausforderung, kulturelle, soziale und politisch-historische Bildung mit Ansätzen des forschenden Lernens zu verknüpfen. SchülerInnen sollen Lernstrategien entwickeln, die ihnen die selbständige und kreative Erforschung selbst gewählter Fragestellungen ermöglichen. Zu diesem Zweck werden Kultur.Forscher!-Teams an den Schulen eingerichtet, die von ProzessbegleiterInnen vor Ort unterstützt werden. Neben der Begleitung individueller Lernfortschritte setzt das Programm auf Vernetzung, voneinander Lernen, Unterstützung, Fortbildung und nachhaltige strukturelle Veränderungen.

Ziel der begleitenden Evaluation von Kultur.Forscher! ist die systematische Untersuchung des Programms sowie die Generierung von Handlungsmodellen für die Praxis. Im Mittelpunkt steht dabei immer der Dialog zwischen den Projektbeteiligten und das gemeinsame Lernen.

Weitere Informationen zu Kultur.Forscher! finden Sie hier in der Projektinformation. Einen Film zum Projekt können Sie hier downloaden.

Methode

Ein Mix aus qualitativen und quantitativen Methoden stellt sicher, dass alle relevanten Fragestellungen der Evaluation beantwortet werden können. Dabei stehen Dialog und Austausch aller Beteiligten im Mittelpunkt. So finden insgesamt 5 Round Tables mit Lehrkräften, außerschulischen Partnern und SchülerInnen statt. Auch eine zweimal durchzuführende schriftliche Befragung der Lehrkräfte wird so organisiert, dass sie im Team diskutiert und bearbeitet wird. Somit erhalten wir nicht nur wichtige Daten für die Evaluation, sondern initiieren gleichzeitig einen Reflexionsprozess. Weitere Erhebungsschritte sind u.a.: laufendes Monitoring mit den ProzessbegleiterInnen, Fragebogenerhebungen mit SchülerInnen und SchulleiterInnen, Beobachtungen, Schulbesuche, Analyse der Kultur.Forscher!-Bücher. Regelmäßige Präsentationen und Zwischenberichte stellen sicher, dass die Ergebnisse zeitnah in die Projektarbeit einfließen können.