KinderKunstLabor St. Pölten

Das KinderKunstLabor St. Pölten ist ein Ort, an dem Kinder zeitgenössische Kunst entdecken. Die Begleitforschung untersucht, wie sich Kinder den ausgestellten Arbeiten zuwenden und welche Erfahrungen sie in einzelnen Ausstellungen machen. Im Zentrum steht insbesondere der Kontakt beziehungsweise das Beziehungsgeflecht zu und mit Kunstobjekten sowie die übergreifende Frage, wie junge Kinder im KinderKunstLabor St. Pölten zeitgenössische Kunst erfahren und wie sie mit dieser in Verbindung treten.

Für die Begleitforschung wählen wir einen explorativen, qualitativen Zugang, der den unterschiedlichen Dimensionen kindlicher Erfahrung Raum gibt und eine wissenschaftliche Annäherung daran ermöglicht. Unser Anspruch ist es, qualitative Forschungsmethoden einzusetzen, die sowohl Erfahrungen von Kindern in den Blick nehmen als auch kindzentrierte Perspektiven erfassen: In der ersten Periode haben wir auf phänomenologische Vignetten zurückgegriffen, um Erfahrungsmomente von Kindern in der der Ausstellung „Papier, Stein, Schere“ (2025) zu erfassen. In der zweiten Periode wurde eine Gruppendiskussionen mit Kindern geführt, um uns ihrer Erzählung zur Ausstellung „Geschwister – super & nervig“ (2026) zuzuwenden.

Mit der Begleitforschung machen wir Erfahrungen und Perspektiven von Kindern auf zeitgenössische Kunst sichtbar und schaffen eine Grundlage für die fachliche Reflexion von Ausstellungen und Vermittlungsprozessen im KinderKunstLabor. Im Austausch mit den Mitarbeiter*innen des KinderKunstLabor greifen wir die gewonnenen Erkenntnisse auf und schaffen wechselseitige Anregungen für Lern- und Weiterentwicklungsprozesse.

Otmar Wagner

Koloman Kann

Julia Bugram

Lani Kotz

Samuel Linus Gromann

Oksana Zmiyevska

Saad al Ghefari

Inbal Volpo

Yun Wang