Evaluation & Wirkungsforschung

Kunst und Kultur bewegen gesellschaftliche Transformation. Mit unseren Evaluationen von Programmen, Projekten, Organisationen und Fördersystemen machen wir Wirkungen und Veränderungen sichtbar. Sie sind Teil unsere Kernkompetenz – wir verstehen sie als dialogbasierte Reflexion und wertschätzende kritische Begleitung.

Um passende Konzepte für die Fragestellungen und Erhebungen einer Evaluation zu entwickeln, setzen wir uns intensiv und transdisziplinär mit dem jeweiligen Evaluationsgegenstand auseinander. Dabei beziehen wir, in Formaten wie Ziele- und Validierungsworkshops, Auftraggebende und Beteiligte aktiv mit ein und stellen so einen engen Bezug zur Praxis sicher. Unsere Ergebnisdarstellung ist klar, anschaulich und anwendungsorientiert – mit Beispielen für Veränderungsprozesse, indikatorbasierter Wirkungsdarstellung und richtungsweisenden Empfehlungen zur Weiterentwicklung.

Formen
Formative Evaluation:

In der Begleitung von Programmen, Projekten und Organisationen ermöglichen wir einen lern- und entwicklungsorientierten Prozess auf Basis von kontinuierlichen Datenerhebungen und -analysen. So erhalten unsere Auftraggebenden steuerungsrelevantes Wissen.

Summative Evaluation:

Die abschließende Bewertung ermöglicht Auftraggebenden, Beteiligten und Stakeholder*innen einen umfassenden Rückblick über das Geleistete und die Erreichung von Zielen.

Partizipative Ansätze:

Durch dialogbasierte sowie ko-kreative Ansätze ermöglichen wir Teilhabe und Mitgestaltung in der Evaluation. Beteiligte bringen ihr Wissen umfassend ein – so wird die Evaluation ein gemeinsamer Lern- und Veränderungsprozess.

Methoden

Wir arbeiten mit qualitativen und quantitativen Methoden – von Interviews, und Fokusgruppen, teilnehmenden Beobachtungen über Umfragen bis hin zu Dokumentenanalysen und umfassenden Mixed-Methods-Ansätzen. Unsere Mitarbeiter*innen verfügen zudem über Erfahrungen in der Contribution Analysis, Grounded Theorizing/Situationsanalyse, phänomenologischen Vignettenforschung und kreativen, partizipativen Methoden.

Das passende Methodenset leitet sich stets aus den Fragestellungen und Evaluationszielen ab und wird im Auftragsklärungsgespräch und Zieleworkshop gemeinsam festgelegt.

Evaluation

(Dis)solutions/(Auf)lösungen – dekoloniale Begegnungen

Das Projekt (Dis)solutions des Goethe-Instituts fokussiert dekoloniale Begegnungen in Osteuropa und Zentralasien als Regionen mit einzigartiger postkolonialer Prägung. Im Zentrum des Projekts stehen Residenzreisen mit Künstler*innen aus zwölf Ländern. EDUCULT evaluiert Wirkung und kulturpolitische Bedeutung des Projekts.

Goethe-Institut

Evaluation

Das Wiener Bildungsversprechen

Das Wiener Bildungsversprechen stärkt Pflichtschulen durch eigenverantwortliche Schulentwicklung.​ Wir evaluieren die zweijährige Pilotphase (2022–2024) durch umfassende Erhebungen und liefern evidenzbasierte Grundlagen für die Entwicklung eines wirkungsamen Bildungsversprechens.

Stadt Wien - Bildung und Jugend

Evaluation

„Politik im Freien Theater“

Das Theaterfestival der Bundeszentrale für politische Bildung verbindet freies Theater und mit politischen Diskursen. Wir evaluieren das Vermittlungsformat und setzen eine Besucher*innenbefragung um, um Wirkungen und Potenziale für zukünftige Durchgänge sichtbar zu machen.

Bundeszentrale für politische Bildung